Unser Schulprogramm

Stand: 01.12.2014

Inhaltsverzeichnis:

Einführung:

1. Zusammenarbeit Grundschule - Hauptschule

1.1 Was machen wir
1.2 Was wollen wir

2. Förderung unserer Schülerinnen und Schüler

2.1 Was machen wir in der Grundschule
2.2 Was machen wir in der Hauptschule
2.3 Was wollen wir

3. Sozialkompetenz

3.1 Was machen wir
3.2 Was wollen wir

4. Berufsorientierung

4.1 Was machen wir
4.2 Was wollen wir

5. Gesundheit und Bewegung

5.1 Was machen wir
5.2 Was wollen wir

6. Musische und kulturelle Aufgaben

6.1 Was machen wir
6.2 Was wollen wir

7. Fortbildungskonzept < in Arbeit >

8. Anlagen

8.1 Leitbild
8.2 Schulordnung

 

Einführung:

Die Offene Ganztagsgrundschule und Hauptschule Pestalozzistraße ist eine öffentliche Grundschule mit offenem Ganztagsangebot und eine Hauptschule in der Stadt Braunschweig. Kinder aus dem vom Schulträger festgelegten Einzugsgebiet besuchen sie ab dem Zeitpunkt ihrer Einschulung bis zum Ende der 4. Klasse, ab Klasse 5 bis 10 kommen Jugendliche aus der gesamten Stadt Braunschweig zu uns. Es können an der Hauptschule der Hauptschulabschluss, Sekundarabschluss I und der erweiterte Sekundarabschluss erworben werden. Wir arbeiten nach den Vorgaben des Kultusministeriums des Landes Niedersachsen.

Grundlage unseres Schulprogramms ist unser Leitbild dem Jahre 2007, das in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern, Mitgliedern des Vorstands vom Schulelternrat und schulischen Mitarbeitern und Schülerinnen und Schülern entstanden ist. Auch am Schulprogramm haben alle mitgewirkt. Leitbild und Schulprogramm werden regelmäßig geprüft und weiterentwickelt.

Die Förderung sozialer Kompetenzen und der Berufsorientierung der Kinder und Jugendlichen sind der tragende Gedanke bei der Schulprogramm- und Leitbildentwicklung. Unser pädagogischer Auftrag beinhaltet die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen in allen Fachbereichen. Darüber hinaus stehen die Förderung sozialer Kompetenzen und die Berufsorientierung im Vordergrund unserer pädagogischen Arbeit. Diese Förderung setzen wir sowohl im täglichen Unterricht als auch in der Erarbeitung neuer Konzepte zu den Schwerpunkten Gesundheit, Bewegung, Gewaltprävention und im musischen Bereich um.

Aufgrund der Größe unserer Schule sind viele Interessen, Fähigkeiten und Möglichkeiten seitens des Kollegiums, der Schülerinnen und Schüler und der Elternschaft vorhanden. Daraus ergeben sich eine vielfältige Kooperationen mit außerschulischen Einrichtungen und der Teilnahme an regionalen Projekten im kulturellen und sportlichen Bereich.

Wir legen Wert auf Leben und Lernen unter einem Dach von Grund- und Hauptschule. Im Grundschulbereich sind wir zertifiziert mit dem Projekt „Klasse2000“ sowie ILSA-Förder- und Screening-Programm. Wir pflegen eine intensive Zusammenarbeit mit Handwerk, Handel und Industrie, und führen Berufsberatung und Bewerbertraining im Hauptschulzweig durch. Einige unserer Kooperationspartner sind Eintracht Braunschweig, Cleven-Becker-Stiftung, AWO-Stiftung, Braunschweiger Arbeitskreis Faustlos LOT-Theater, Richard Borek Stiftung, Bürgerstiftung Braunschweig und Paritätischer Wohlfahrtsverband Braunschweig.

Die Zusammenarbeit aller an unserer Schule Beteiligten soll getragen sein von gegenseitiger Wertschätzung, Achtung und Toleranz.

Die einzelnen Schwerpunkte unserer Arbeit haben wir uns in den letzten Jahren teilweise zusammen mit den Eltern und Kindern gesetzt und sie sind vom Schulvorstand und von der Gesamtkonferenz beschlossen worden. Diese Schwerpunkte bilden die Grundlage zur zukünftigen Weiterentwicklung des Schulprogramms. Wichtiger Leitgedanke bildet dazu die „Spiegelung“ der Schule durch die Schulinspektion im Jahr 2007 und die im Jahr 2015 erste geplante Schulbefragung.

Zusammenarbeit Grundschule - Hauptschule

Was machen wir

Die GHS Pestalozzistraße ist in einem Gebäude angesiedelt, sodass die Räumlichkeiten schulformübergreifend genutzt werden können. Den Rahmen für das Miteinander aller bildet die Schulordnung. Sie regelt u. a. die gemeinsame Nutzung des Schulhofes.

Lehrer

Das Kollegium der GHS Pestalozzistraße arbeitet schulformübergreifend zusammen. Die Lehrkräfte (Klassen-, Fach- und Förderschullehrer/innen), der Schulsozialarbeiter und die pädagogischen Mitarbeiter/innen stehen in Kontakt miteinander und tauschen regelmäßig Informationen aus. Der Zusammenhalt wird durch gemeinsame Aktivitäten gestärkt und gefördert.

Schüler

Durch Klassenpatenschaften, den Schulsanitätsdienst und die Konfliktlotsen erfahren die Grundschüler/innen Hilfe von den Hauptschülerinnen und Hauptschülern. Desweiteren werden die Hauptschülerinnen und Hauptschüler bei Schulveranstaltungen unterstützend tätig.

Was wollen wir

Lehrer

Um die Vernetzung von GS und HS weiter voranzubringen, wird der Unterrichtseinsatz der Lehrkräfte in beiden Schulformen angestrebt.

Schüler

Eine gemeinsame Schülervertretung von Klasse 3 – 10 ist im Entstehen. Zur Bereicherung des gemeinsamen Schullebens sollten die Grundschüler Aktionen für die Hauptschüler planen.

Förderung Schülerinnen und Schüler

Zentraler Gedanke unserer Förderung ist, dass der schulische Lehr- und Lernprozess eines Kindes durch zahlreiche Faktoren und Bedingungen beeinflusst wird. Neben den individuellen und sozialen Lernvoraussetzungen spielen auch die curricularen Vorgaben, die schulorganisatorischen Bedingungen (Klassengröße, Lehrkraftwechsel, Anzahl der Stunden,  die Lehrbücher und die Erarbeitungsmaterialien sowie die didaktische und fachliche Kompetenz der Lehrkräfte eine entscheidende Rolle für das Gelingen des Entwicklungsprozesses.

Schwierigkeiten treten in diesem Prozess dann auf, wenn aufgrund einer ungünstigen Bedingungskonstellation die Lernvoraussetzungen des Kindes und die Anforderungen des schulischen Lehr- und Lernprozesses nicht zueinander passen. Der Entwicklungsprozess ist dann bei Kindern mit Lernschwierigkeiten zeitweise behindert. Hält diese ungünstige Bedingungskonstellation allerdings über einen langen Zeitraum an, entstehen extreme Lernschwierigkeiten. Betroffene Kinder können dem Unterricht nicht mehr in ausreichendem Maße folgen und keine altersgerechten Anforderungen erfolgreich bewältigen.
Die individuelle Leistungsfähigkeit eines Kindes mit extremen Lernschwierigkeiten kann nur dann gesteigert werden, wenn in der konkreten Situation geschaut wird, welche spezifischen Bedingungen im System verändert werden müssen. Hier werden wir als Schule präventiv und aktiv tätig.

Was machen wir in der Grundschule

Ausgehend von der individuellen Lernausgangslage soll jedes Kind entsprechend seinen Fähigkeiten (Stärken und Schwächen) gefördert und gefordert werden. Mit innerer und äußerer Differenzierung und anhand eines individuellen Förderplans helfen Lehrerinnen und Lehrer die Fähigkeiten des Kindes auszubauen.

Im Rahmen der Nachmittagsbetreuung werden für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf in Deutsch und Mathematik fachspezifische Förderstunden angeboten ("Eulenstunden").

Förderung in der deutschen Sprache vor der Einschulung

Wenn die Deutschkenntnisse eines Vorschulkindes voraussichtlich nicht ausreichen, um erfolgreich am Unterricht der 1. Klasse teilzunehmen, wird es ein Jahr vor der Einschulung jeweils einem Sprachkurs in unsrer Grundschule zugewiesen. Lehrkräfte der Grundschule arbeiten von der individuellen sprachlichen Ausgangslage mit den Kindern an der Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse.

Herkunftssprachlicher Unterricht

Zwei- oder Mehrsprachigkeit ist eine wertvolle lebensweltliche Ressource, die durch unterschiedliche pädagogische Angebote anerkannt und weiterentwickelt werden muss. Unsere Schule geht von der Vielfalt als Normalität aus und öffnet sich interkulturell. Wir bieten daher unseren Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache Unterricht in Türkisch, Arabisch und seit Beginn des Schuljahres 2014/15 auch in Albanisch an.

Die Prävention von Rechenschwäche

Prävention von Rechenschwäche durch die Förderung aller Kinder ist ein Teilaspekt unserer Arbeit. Sie trägt wesentlich zur Chancengleichheit bei und bietet die ideale Ausgangsbasis der Kinder.
Seit Oktober 2014 ist unsere Grundschule zertifizierte Schule des ILSA (Individuums- und Lernentwicklungszentriertes Screening Arithmetik)-Förder-und Screening-Programms. Durch gezielten Einsatz von lizenziertem Material soll so sowohl im Anfangs- und Förderunterricht Rechenschwierigkeiten vorgebeugt, aber auch bei starken Rechnern die Tragfähigkeit ihres mathematischen Verständnisses gefördert werden.

Sonderpädagogische Grundversorgung (SGV)

Seit Beginn des Schuljahres 2011/12 sind wir als Schule präventiv und aktiv im Rahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung (SGV) in Kooperation mit der Astrid Lindgren Förderschule in Braunschweig tätig. Kinder unseres Einzugsgebietes mit dem Unterstützungsbedarf Lernen, Sprache und sozial-emotionale Entwicklung können in unserer Schule lernen und leben und werden „vor Ort“ gefördert. Aber auch Kinder ohne festgestellten Unterstützungsbedarf profitieren von diesem Konzept durch geeignete Fördermaßnahmen.

„Lernen lernen“

In Absprache zwischen Klassen- und Fachlehrern werden Kinder, die über die fachspezifische Förderung hinaus Unterstützungsbedarf z.B. in der Eigenorganisation oder im Selbstbewusstsein  haben, in einer Kleingruppe betreut. Diese Maßnahme findet in Kooperation mit der Lebenshilfe Braunschweig im Rahmen des Nachmittagsangebotes statt.

Brückenjahr

Die Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten unseres Einzugsgebiets wurde im Laufe des Schuljahres 2013/14 intensiviert. Die Erstellung eines Konzeptes zum Übergang Kindertagesstätte – Schule soll erarbeitet werden, um den Schulanfang vorzubereiten. Dieses Konzept soll pädagogische und organisatorische Aspekte im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung, dem sogenannten Brückenjahr, umfassen. Die intensive Zusammenarbeit soll den zukünftigen Schulanfängern und Schulanfängerinnen den Wechsel erleichtern, einen sanften Schulanfang ermöglichen und die Lernfreude fördern, um den Kinder den Einstieg in die Schule zu erleichtern.

Was machen wir in der Hauptschule

Die zu uns kommenden Schüler und Schülerinnen bringen häufig unterschiedliche Lernvoraussetzungen mit. Dies ist einerseits bedingt durch die individuell verschiedenen Lerntypen eines Kindes andererseits auch durch die Struktur des sozialen Umfelds. Häufig spielen bei unseren Schülern sowohl ein Migrationshintergrund eine Rolle als auch instabile Familiensituationen. Dies führt dazu, dass nicht nur der Leistungsstand, sondern auch Lern- und Sprachstrukturen und -kompetenzen stark voneinander abweichen können.

Ab Schuljahrgang 5

Um den Leistungs- und Entwicklungsstand jedes Kindes am Schuljahresanfang richtig einschätzen und später angemessen erweitern zu können, werden gleich zu Beginn vor allem in den Hauptfächern Mathematik, Deutsch und Englisch Eingangstests durchgeführt. Diese stellen dann eine wichtige Grundlage für folgende Förder- und Entwicklungspläne und Lernstandberichte dar.

Da wir die wir auch die sozialen Kompetenzen (siehe Unterpunkt) richtig einschätzen und fördern wollen, werden zu Beginn des 5. Schuljahres schwerpunktmäßig viele Kommunikationsübungen und -spiele und auch außerschulische Aktionen ( AWO- Projekt, Theaterprojekt, etc.) durchgeführt, aber auch in den späteren Jahrgängen immer wieder fest in den Stundenplan eingefügt.

Um die Schülerinnen und Schüler in ihrer Selbsteinschätzung zu fördern, füllen diese halbjährlich einen Fragebogen zu ihrem Leistungs- und Entwicklungsstand aus. Im wöchentlich stattfindenden Klassenrat lernen sie außerdem, zwischenmenschliche Konflikte und eigene Bedürfnisse angemessen einzuschätzen und damit richtig umzugehen.

Welche Möglichkeiten bieten sich für Schüler und Schülerinnen mit besonderem Förderbedarf?

Wurde dieser schon vor der Einschulung in unsere Schule festgestellt, dann liegt für dieses Kind häufig schon ein Fördergutachten vor. Diese Kinder werden im Rahmen des seit 2013 eingeführten inklusiven Unterrichts, von Anfang an mit der Klassengemeinschaft gemeinsam  unterrichtet. Zusätzlich erhalten diese Schülerinnen und Schüler aber  eine sonderpädagogische Unterstützung von mehreren Stunden, können auch zusätzliche und unterstützende Materialien verwenden und erhalten häufig einen individuell differenzierten Zeitrahmen, um die Lehr- und Lernziele zu erreichen.

Welche Schüler und Schülerinnen betrifft das?

Momentan unterrichten wir in inklusiver Form Schüler und Schülerinnen  mit folgenden sonderpädagogischen Förderschwerpunkten: Lernen, Sprache und sozial-emotionale Entwicklung. Kinder mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung könnten auch aufgenommen werden, wurden bisher aber noch nicht bei uns gemeldet. Die zwei erst genannten erhalten jeweils 3 festgelegte sonderpädagogische Förderstunden (Mobiler Dienst der Förderschulen), die nach individueller Gegebenheit entweder unterrichtsbegleitend oder als Einzelunterricht erfolgen. Inzwischen gibt es mehrere Schwerpunktklassen (sogenannte I-Klassen), die mehrere Förderkinder gleichzeitig aufnehmen und dadurch z.T. parallel zum Klassenunterricht Fördergruppen in den Hauptfächern anbieten können.

Für die Schüler und Schülerinnen mit sozial-emotionalen Beeinträchtigungen müssen zusätzliche Förderstunden bei der Schulleitung beantragt werden. Diese sind dann umsetzbar, wenn dies das Stundenkontingent der Schule ermöglicht. In den letzten Jahren ist es uns immer wieder möglich gewesen, für einige dieser Schwerpunktklassen stundenweise pädagogische Doppelbesetzungen zu erreichen. Eine enge beratende Zusammenarbeit  mit den  einzelnen Förderschulen gibt es bei  allen Schwerpunktbereichen.

Für Schülern und Schülerinnen bei denen erst im Laufe der Schulzeit festgestellt wird, dass sie zunehmend umfassenden Unterstützungsbedarf benötigen, ist es inzwischen jederzeit möglich, eine Überprüfung zu beantragen und nach der stattgegebenen Gutachten-Empfehlung  die entsprechenden Förderstunden zu erhalten.

Zunehmend werden bei uns auch Schüler und Schülerinnen mit autistischen Verhaltensweisen unterrichtet. Da diese keinem speziellen Schultyp zuzuordnen sind, werden diese Schüler und Schülerinnen bei uns zunächst regulär unterrichtet. Allerdings besteht die Möglichkeit für diese Kinder eine Eingliederungshilfe (Sozial- bzw. Jugendamt) und bei der Schulleitung einen "Nachteilausgleich" zu beantragen, durch die  Leistungs- und Entwicklungsanforderungen individueller angepasst werden können.

Schüler und Schülerinnen mit den Förderschwerpunkten körperlich-motorische Entwicklung und Sehen und Hören könnten an unserer Schule bisher nur sehr bedingt unterrichtet werden, da die momentane Ausstattung der Schule die hierfür spezifische Förderung und einen barrierefreien Zugang noch nicht oder kaum ermöglichen kann.

Für alle Schüler und Schülerinnen die nur zeitweise oder fächerspezifische Förderung benötigen, gibt es - soweit das Stundenkontingent der Schule das ermöglicht - vor oder nach der regulären Schulzeit einzelne Fördergruppen, meistens für die Hauptfächer Deutsch, Mathematik oder Englisch.

Welche Möglichkeiten bieten sich für Schüler und Schülerinnen mit besonderer Begabung?

Auch an unserer Schule gibt es Schüler und Schülerinnen mit spezifischen Begabungen. Manchmal beziehen sich die besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten nur auf einzelne Fachgebiete. Andere erfahren - nach Stabilisierung ihres sozialen Umfelds oder durch veränderte/erweiterte Lernkompetenzen - einen allgemeinen und umfassenden Leistungs- und Entwicklungszuwachs. Um auch diesen Schülern und Schülerinnen gerecht zu werden bzw. diese auf ihren individuell richtigen Weg zu bringen, setzt unsere Schule verschiedene Maßnahmen um. Die intensive Zusammenarbeit mit den an der Schule ansässigen Sozialarbeitern ermöglicht es, soziale oder familiäre Barrieren abzubauen. Die seit vielen Jahren intensive Zusammenarbeit mit speziell ausgebildeten Mitarbeitern von Berufsschulen und Betrieben, die z.T. auch einzelne Unterrichtsprozesse bzw. -projekte begleiten und mitgestalten (z.B. VW-Werk), ermöglicht Schülern und Schülerinnen mit besonderen technischen Begabungen, erste intensive Erfahrungen auf diesem Gebiet zu machen. Musisch, sportlich oder anderweitig begabte Kinder haben die Möglichkeit - gestützt durch einzelne Lehrkräfte- vor oder nach der Unterrichtszeit in speziell angebotenen Kursen, Ag`s oder Förderstunden, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erweitern (siehe andere Unterpunkte).

Ab Schuljahrgang 9

Am Ende des Jahrgangs 8 werden in den Hauptfächern Mathematik und Englisch von allen Schülern und Schülerinnen zusammenfassende Arbeiten geschrieben, die es ermöglichen, jeden einzelnen entsprechend seines Wissensstands in die ab Jahrgang 9 geführten Leistungskurse (Grundkurs, Leistungskurs) einzuordnen. Die Transparenz der Kurse ermöglicht es jedem Schüler/jeder Schülerin bei Erweiterung bzw. Verbesserung seines Leistungsstands, den Kurs während der Durchführungszeit zu wechseln.

Was wollen wir

In Bearbeitung

Sozialkompetenz

In einer Gemeinschaft kann nur zufrieden stellend zusammen gelebt werden, wenn alle bereit und fähig sind, soziale Verantwortung zu übernehmen. Deshalb ist es uns wichtig, sowohl die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler als auch ihre Bereitschaft, sich gegen Gewalt einzusetzen, zu fördern. Das wichtigste Element für die Vermittlung von sozialer Verantwortung und Teamfähigkeit ist die Gestaltung des Klassen- und Schullebens. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler, Gemeinschaft mit zu planen, mit zu denken und durch die Übernahme von Verantwortung zu gestalten.
Dies beginnt bereits in der Grundschule und setzt sich bis fort, bis die Schüler unsere Schule verlassen. Im Rahmen des Unterrichts als auch durch unsere außerschulischen Partner werden Sozialkompetenzen wie Konfliktfähigkeit, Umwelterziehung, Kommunikation und die Erziehung zu selbstbewussten Staatsbürgern laufend trainiert und vertieft.

Was machen wir

Schon innerhalb der Klassen wird Demokratie geübt durch die Klassensprecher, den Klassenrat oder die Verteilung von Diensten, die die Schüler verbindlich erledigen müssen.  In den 5. und 6. Klassen findet eine intensive Zusammenarbeit mit der AWO statt, in sogenannten Schüler – Teamtrainings wird gelernt, dass man nur vorankommt, wenn man Rücksicht aufeinander nimmt.
Die seit langem bestehende Teilnahme am Stadtputz ist für uns eine Selbstverständlichkeit, wie auch die Wertstofftrennung und die Teilnahme an Umweltprojekten.
Jahrgangsübergreifend arbeiten wir mit der Stadt Braunschweig und den Kirchen aller Konfessionen zusammen, sodass wir Projekte der Jugendzentren und der Beratungsstellen anbieten können.

Wir an der GHS Pestalozzistraße setzen verschiedene Unterrichtsprogramme wie „Klasse 2000“,  „Faustlos“  oder „Stark ohne Gewalt“ ein und installieren verbindliche Regeln, die das Ziel haben, die Schülerinnen und Schüler konfliktfähig zu machen.

Für den friedlichen Umgang miteinander bilden wir seit vielen Jahren Konfliktlotsen aus, die Streitschlichtung bei jüngeren Schülern übernehmen.

Auch die Schülervertretung spielt in der GHS Pestalozzistraße eine wichtige Rolle, sie ist quasi das Parlament aller Schüler und hat die Aufgabe, das Schulleben mitzugestalten. Einzelne Schüler der höheren Jahrgänge übernehmen Patenschaften für jüngere Klassen und begleiten sie durch die manchmal schwierige Eingewöhnungsphase.

Der Schulsanitätsdienst bietet unseren Schülern die Möglichkeit, ihre Sozialkompetenz zu stärken. In Zusammenarbeit mit dem ASB finden regelmäßig Fortbildungen statt, unsere Schulsanitäter können so kleinere Verletzungen und "Wehwehchen" zuverlässig versorgen.

Schüler, die sich dem Schulbesuch verweigern oder zeitweilig nicht beschulbar sind, werden intensiv durch das Projekt „2. Chance“ der Stadt Braunschweig betreut.

Was wollen wir

In Bearbeitung

Berufsorientierung

Was machen wir

Der Bereich der Berufsorientierung ist ein Schwerpunkt unseres Schulprofils. Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler umfassend und intensiv auf die Arbeitswelt vorzubereiten und wesentliche Kompetenzen für die Berufswahlplanung zu stärken. Während des gesamten Prozesses der Berufsorientierung in der Schule, werden die Schüler und Schülerinnen durch zwei Berufseinstiegsbegleiter und einem Schulsozialarbeiter unterstützt.

Im fünften und sechsten Jahrgang wird die Berufsorientierung besonders mit den Fächern Hauswirtschaft, Technik und Informatik eingeleitet. Die Klassenlehrer setzen sich bis zum siebten Jahrgang für die Teilnahme am Zukunftstag ein. Ab dem siebten Jahrgang wird die Berufsorientierung durch das Fach Arbeit/Wirtschaft ergänzt.

Zur Dokumentation unserer berufsorientierenden Maßnahmen wird ab Jahrgang 8 der Berufswahlpass eingeführt.

Die Grundlage jeglicher weiteren berufsorientierenden Maßnahme ist die Potenzialanalyse. Sie wird am Ende der siebten Klasse durchgeführt.

Im achten und neunten Jahrgang nehmen wir am Programm BOBS (Berufsorientierung in Braunschweig) teil. Dieses umfasst Betriebsbesichtigungen, Bewerbungstraining, Fachpraxismodule und einen Berufseignungstest.

Desweiteren wird über das Berufsinformationszentrum ein erster Kontakt zur Agentur für Arbeit hergestellt, der im neunten Schuljahr durch Besuche der für uns zuständigen Berufsberaterin verstärkt wird.

Im neunten Schuljahrgang findet ein dreiwöchiges Betriebspraktikum statt. Im ersten Halbjahr des Schuljahres wird der neunte Jahrgang an einem Tag in der Woche an den Braunschweiger Berufsschulen unterrichtet. Bei Bedarf wird einzelnen Schülern und Schülerinnen über die Kompetenzagentur Hilfe beim Übergang von der Schule in den Beruf angeboten.

Im neunten und zehnten Jahrgang werden verschiedene Veranstaltungen besucht:

 Ausbildungsmesse "vocatium" , Berufsnavigator, "Planspiel Börse" und "Der richtige Weg" (Berufsschulvorstellung).

Eine weitere Möglichkeit für einzelne Schüler und Schülerinnen ist der Besuch einer "Praxisklasse".

Was wollen wir

Unsere Schule ist ständig bestrebt weitere Firmen aus der Region als Partner für die Berufsorientierung zu gewinnen.

Gesundheit und Bewegung

Was machen wir

Die Gesundheit spielt im Lernprozess eine wichtige Rolle. Um eine gesunde Lebensweise zu vermitteln und zu unterstützen, legen wir Wert auf folgende Punkte:

  • ein gesundes Frühstück, ein gemeinsames, gesundes Ferienfrühstück in der OGS, die Aktion Schulobst, einen pädagogischen Mittagstisch
  • die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt (Schulzahnarzt, AIDS- und Alkoholprävention), das Anti-Rauch-Projekt
  • den Schulsanitätsdienst, Erste Hilfe-Kurse für Grundschulklassen

Wir streben an, unser Angebot zu erweitern durch Ruhe- und Bewegungsorte, ein gesundes Sortiment im Schulkiosk und weitere Gesundheitsprojekte

Bei einigen unserer Projekte erhalten wir Unterstützung durch: die AOK, den ASB, die Braunschweiger Verkehrswacht, die Jochen-Staarke-Stiftung, den Paritätischen Braunschweig, die Sportvereine (Eintracht Braunschweig, New Yorker Lions, die Basketball Löwen), die VHS und die Volksbank Brawo-Stiftung.

Die schulische Bewegungs- und Sporterziehung findet nicht nur im Fach Sport in allen Jahrgängen statt, sondern wird durch inner- und außerschulische Angebote ergänzt.
Dazu zählen die Schulsportveranstaltungen der Braunschweiger Nachtlauf, die Bundesjugendspiele im jährlichen Wechsel mit dem Ölperseelauf, im Bereich Fußball „Jugend trainiert“, Spiel- und Sportfeste sowie der der Pestalozzi-Fußball-Cup. Darüber hinaus bieten wir Schwimmunterricht in Klasse 1 und 4, sowie eine Schwimm-AG ab Klasse 5, die Turnhallenpause, den Fahrradparcours und die Radfahrprüfung für die Grundschule sowie Kanufahrten im Hauptschulbereich an.
Weitere Projekte sind „Klasse 2000“ (zertifiziert seit November 2014), die Aktion „fit-4-future“ und der Sport Oskar, die Kooperation mit braunschweiger Sportvereinen (AGs im Basketball, Fußball, Football) und die Jugendverkehrsschule.

Was wollen wir

Wir planen, unser Angebot durch Ruhe- und Bewegungsorte, ein gesundes Sortiment im Schulkiosk und weitere Gesundheitsprojekte zu erweitern.
Wir streben an, unser Angebot durch einen Wintersporttag, den Sportförderunterricht und die Zertifizierung als „sportfreundliche Schule“ zu erweitern.

Musische und kulturelle Aufgaben

Was machen wir

Unsere Schule bietet im musisch-kulturellen Bereich verschiedene und vielfältige Projekte wie Rapflection (Schüler erarbeiten eigene Texte, die sie sprechgesanglich umsetzen) oder Zusammenarbeit mit dem  LOT-Theater (Besuch von Theaterstücken, angeleitete Vor- und Nachbereitung der Stücke sowie Erarbeitung eigener Szenen) an. Darüber hinaus wirken unsere Schüler bei verschiedenen Festen und Veranstaltungen mit. So bereiten sie Einschulung und Verabschiedungen mit vor und gestalten den Ablauf mit verschiedenen Beiträgen. 

Im Bereich Lesen kann die Schule bereits Folgendes anbieten:
In der Schülerbücherei besteht für die Kinder aller Jahrgänge in den Pausen die Möglichkeit, Bücher zu lesen und auszuleihen. Auch ganze Schulklassen haben die Möglichkeit, sich stundenweise in der Bücherei aufzuhalten. Durch Lesepatenschaften wird die Lesekompetenz gefördert. Bei Autorenlesungen lernen die Kinder neben Autor auch die Entstehungsaspekte eines Buches kennen. Bei Vorlesewettbewerben wiederum  zeigen die Schüler ihre Lesekompetenz einem breiteren Publikum. Schulformübergreifend stellen die Hauptschüler den Grundschülern Bücher in Form des Bilderbuchkinos vor.

Im Bereich Kunst werden die Schülerarbeiten wechselnd ausgehängt und es  findet zweijährig auf den Fluren des Schulgebäudes eine umfangreiche Kunst- und Werkstückausstellung statt.

Im Bereich Musik wird jährlich das "Pestatalent" gekürt, wobei auch zukünftig mehr Schüler im Rahmen des Chores sich treffen und zum Beispiel beim Adventssingen oder anderen Feiern ihr Repertoire präsentieren. Regelmäßig nehmen Schulklassen an der Veranstaltung „Klasse wir singen“  teil.

Was wollen wir

Geplant sind des Weiteren das Projekt „Kunst in Schule“ in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung und weitere schulformübergreifende Veranstaltungen wie Basare, Flohmärkte, Tauschbörsen jeglicher Art. Es soll in Zukunft ein schulübergreifendes jahreszeitlich geprägtes Forum geben, in dem einzelne Klassen die Möglichkeit haben, sich mit verschiedenen Beiträgen zu beteiligen.

Wünschenswert wäre ein Nationalitätenfest und eine Wanderausstellung mit und von Künstlern.

Fortbildungskonzept

                         In Bearbeitung

Anlagen