Vorbereitung auf die Schule und Einschulung

Hier lesen sie Informationen zur Vorbereitung auf den Schulbesuch und zur Einschulung.

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Verfahren zur Sprachstandsfeststellung

Stand: 01.05.2018

Bei allen schulpflichtigen Kindern werden die deutschen Sprachkenntnisse in einem kindgerechten spielerischen Verfahren festgestellt.

Wenn die Deutschkenntnisse des Kindes nicht ausreichen, um erfolgreich am Unterricht der 1. Klasse teilzunehmen, soll es ein Jahr vor der Einschulung jeweils an einer Sprachförderung teilnehmen. Dafür müssen sich die Eltern an die bisher besuchte Kindertagesstätte wenden. Kinder, die keine Kindertagestätte besuchen, erhalten die Sprachförderung in der Schule.

Wer nimmt an dem Verfahren teil?

Wenn ein Kind bis zum 01. Oktober  des Jahres 2019 sechs Jahre alt geworden ist, wird es zum August des gleichen Jahres schulpflichtig. Das bedeutet, dass die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten das Kind im Mai 2018 bei der zuständigen Grundschule vorher anmelden. Es sei denn, die Eltern teilen der Schule in einer formlosen schriftlichen Erklärung bis zum 01.Mai 2018 mit, dass sie den Schuleintritt ihres Kindes um ein Jahr hinaus schieben möchten. Dieser flexible Schuleintritt gilt nur für Kinder, die zwischen dem 01.Juli und 01.Oktober 6 Jahre alt werden. Wegen der einjährigen Sprachförderung muss die Anmeldung 1 1/4 Jahre vor dem Einschulungstermin erfolgen. Die Zuständigkeit richtet sich nach Einzugsgebieten. Alle schulpflichtigen und angemeldeten Kinder nehmen an dem Verfahren teil.

Wie wird getestet?

In kindgerechten spielerischen Aufgabenstellungen, bei denen auch Bilderbücher, Spiele und Handpuppen benutzt werden, werden die Kinder zum Reden aufgefordert und es wird folgendes beobachtet:

  • Verfügt das Kind über einen altersangemessenen Wortschatz?
  • Kann das Kind kindgerecht gebildete Sätze verstehen?
  • Kann das Kind in der Kommunikation mit anderen Menschen seinem Alter angemessen agieren und reagieren?

Wer soll nicht an der Sprachförderung vor der Einschulung teilnehmen?

Die Sprachförderung ist nicht für Kinder vorgesehen,

  • die beim Sprechen lediglich Abweichungen in Grammatik oder Aussprache zeigen.
  • die eine Sprachheilkindergarten besuchen.
  • die aufgrund sonderpädagogischen Förderbedarfs in einer integrativen Einrichtung sind.

Wann und wo beginnt das Verfahren?

Die ersten Informationen erhalten die Eltern bei dem ersten Elternabend im Mai des Jahres vor der Einschulung. Mit der schriftlichen Einladung zu diesem Abend erhalten die Eltern ein Formular, mit dem sie ihr Kind als Schulanfänger des folgenden Jahres in der Schule in den nächsten Tagen anmelden. Außerdem wird an diesem Termin der Sprachtest durchgeführt. Der Test findet in unserer Grundschule statt.

Wer ist bei dem Test dabei?

Eltern und Kind werden zusammen eingeladen. Dann wird der Test von ein oder zwei Lehrerinnen unserer Schule ohne die Eltern in einem Klassenraum durchgeführt.

Wann erfahren Eltern und Kind das Ergebnis des Tests?

Nach dem gesamten Testverfahren setzten sich die beteiligten Lehrerinnen und die Schulleitung zusammen und werten die Testergebnisse aus. Ab 1. Juni erhalten die Eltern eine schriftliche Mitteilung, ob bei ihrem Kind Förderbedarf im sprachlichen Bereich vorliegt oder ob keine Sprachförderung nötig ist.

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