Praxisklasse

Ab dem Schuljahr 2016/17 bieten wir im 9. Jahrgang eine besondere Klasse an: die Praxisklasse. In dieser Klasse werden die Schülerinnen und Schüler sowohl bestens auf ihren Hauptschulabschluss als auch auf ihren Berufseinstieg vorbereitet.

Bild zur PraxisklasseWesentliche Merkmale der Praxisklasse sind:

  • Die Praxisklasse entspricht einer 9. Klasse an der Hauptschule als reguläres schulisches Angebot und bietet Platz für maximal 20 Schüler und Schülerinnen.
  • Das Projekt bietet drei Tage Schulunterricht bei uns im Schulgebäude und zwei Tage praktische Betätigung in Unternehmen, Institutionen oder Firmen mit Berufsausbildungsmöglichkeiten.
  • Der Klassenlehrkraft und eine sozialpädagogische Fachkraft in Vollzeitanstellung arbeiten sowohl im schulischen Bereich als auch bei der Betreuung in den Praktikumsstellen als Tandem.

Die Ziele dieser Klasse sind:

  • Im Idealfall gehen die Schüler und Schülerinnen nach diesem Schuljahr direkt in eine Ausbildung.
  • Die Schüler und Schülerinnen erhalten einen guten Hauptschulabschluss.

Folgende Voraussetzungen für die Aufnahme in die Praxisklasse sind notwendig:

  • Versetzung in Klasse 9
  • Interesse an einer beruflichen Ausbildung

Für die Praxisklasse arbeiten verschiedene Partner zusammen: Die Landesschulbehörde, der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Braunschweig sowie die Schule. Deshalb werden Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler durch eine zusätzliche sozialpädagogische Fachkraft unterstützt, die sich vor allem um die Praxis kümmert. Aber auch Lehrkräfte besuchen die Lernenden in den Unternehmen, um dort zu erfahren, wie sie ihren Unterricht anpassen können, um die Ausbildungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Auch die Richard Borek Stiftung unterstützt das Projekt.

Außerdem wird der Praxisklasse ein ganzjähriges Training durch das Theaterpädagogische Zentrum für Braunschweig und die Region ermöglicht. Mit Methoden der Theaterpädagogik werden die zukünftigen Auszubildenden motiviert, ihre eigene beruflichen Zukunft zu gestalten.

Angelika Beinroth, 20.01.2017